Schlagwort-Archive: Gerd Habermann

Zitat der Woche 16/2017

Der Schweizer Stimmbürger ist häufig sachlich besser informiert als ein durchschnittlicher Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Weiterlesen

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Zitat der Woche 14/2017

Inzwischen ist die „soziale Sicherheit“ nur noch eine vorgespiegelte, da in Wirklichkeit eine staatlich organisierte soziale Unsicherheit. Weiterlesen

Zitat der Woche 08/2017

„Gender Mainstreaming“ – das ist nicht das Anliegen der Frauen, sondern einiger egalitärer Fanatikerinnen, die kein Vertrauen in die Kraft der Frauen haben, ihre Interessen selber wahrzunehmen, sondern meinen, sie brauchten dazu die Zwangsgewalt des Staates. […] Jede selbstbewusste Frau ist von dieser Art sexistischem Protektionismus beschämt. Weiterlesen

Was ist Freiheit?

Das Problem mit dem Begriff Freiheit ist, dass man darunter ganz unterschiedliche Dinge verstehen kann. Liberale meinen mit Freiheit die Abwesenheit von Zwang. Diese Art von Freiheit ist enorm wichtig, wenngleich sie nicht alles ist. Denn man kann auch ohne äußeren Zwang in gewissem Sinne unfrei sein. Zum Beispiel ist ein Alkoholiker, der ein Bier nach dem anderen in sich hinein schüttet, sehr wohl frei im liberalen Sinne, da niemand ihn zum Bierkonsum zwingt. Er ist aber natürlich durch seine Sucht gebunden, also unfrei. Jesus Christus sprach davon, dass alle Menschen Sklaven der Sünde sind und bot ihnen die wirkliche Freiheit an.

Sozialisten (im weiteren Sinne) kennen noch eine andere Art von Freiheit, nämlich die Freiheit von Mangel. Wo der Liberalismus die Freiheit von (durch Menschen ausgeübten) Zwang propagiert, fordern Sozialisten die Freiheit von „Sachzwängen“. Weiterlesen

Christentum und Sozialismus

In einer Zeit, in der sich Vertreter der Evangelischen Kirche selbst links überholen, kann leicht der Eindruck entstehen, dass Christentum und Sozialismus gemeinsame Ideale vertreten. Der Humanist Gerd Habermann sieht das allerdings völlig anders. Sein „polemisches Soziallexikon“ enthält einen Eintrag Christentum und Sozialismus, dem ich mich im Wesentlichen anschließe. Weiterlesen

Die beste Familienpolitik

In seinem Artikel Der lange Weg zur Lufthoheit macht Fabian Heinzel auf ein interessantes Zitat von Franz Josef Strauß aufmerksam. Es endet mit folgenden Worten:

Damals [d.i. 1953] sah die [katholische] Kirche das neue Familienministerium noch anders. [Kardinal] Wendel meinte nicht nur, dass dieses Amt nicht das richtige für mich und ich nicht der richtige für dieses Amt sei, er hielt ein Familienministerium überhaupt für überflüssig; in ihm sträubte sich alles bei der Vorstellung, dass es ein Familienministerium geben und jetzt auch noch die Familie verwaltet werden sollte. Weiterlesen