Zitat der Woche 42/2012

Der derzeitige Historiker bezichtigt Hitler und die Wehrmachtsführung zu recht der massenmörderischen Hungerblockade gegen Leningrad. Daß Stalin den Leningradern bei Todesstrafe verbot, vor der Ankunft der Deutschen aus der Stadt zu flüchten, verschweigt er.

Autor
Michael Klonovsky
Quelle
Allerlei (auf der Website von Michael Klonovsky)

Das Grundproblem ist, dass man in Deutschland den Nationalsozialismus als grundverschieden von allen anderen historischen Begebenheiten ansieht. Dadurch wird oftmals gerade der Sozialismus verharmlost. Als Gegengewicht zu dieser einseitigen Behandlung der Geschichte kann man sich den Film Sowjet-Story des lettischen Filmemachers Edvīns Šnore anschauen.

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2 Gedanken zu „Zitat der Woche 42/2012

  1. omniscientus

    Sehr richtig! So verabscheuungswürdig der Nationalsozialismus auch war, werden die Verbrechen aller anderen Regimes durch dieses „Vergleichsverbot“ heruntergespielt. Auch das ist Geschichtsfälschung. Keiner zweifelt an den Verbrechen oder Grausamkeiten der Nazis – trotzdem darf man auch die 150 Millionen Opfer der Sowjets nicht vergessen (Stalin ließ in den 30ern in der Ukraine mehr als 3 Millionen Menschen gezielt verhungern, um vor der Welt nicht eingestehen zu müssen, das Planwirtschaft nicht funktioniert und brachte unzählige weitere in Gulags – keiner weiß wie viele) und auch die 20 Millionen Afrikaner, die von den Belgiern in Belgisch-Kongo ermordet wurden uswusw. Wie gerne verschließt man die Augen vor den jeden Tag passierenden Verbrechen, nur um sich nicht eingestehen zu müssen, dass es neben den Nazis auch andere grausame Verbrecher-Regierungen und Systeme auf der Welt gibt. Vor allem die Linke verharmlost und verschweigt gerne die Verbrechen des Kommunismus. In Nordkorea und anderen Ländern gibt es heute noch Konzentrationslager….wer spricht davon? Niemand. Und spricht man die linken Gesinnungsgenossen der Nordkoreaner darauf an, werfen sie einem „Verharmlosung“ oder „Relativierung“ des Nationalsozialismus vor und machen sich so das Leben leicht. Klar, jeder der ihnen widerspricht ist für sie ein Faschist. Simple Strategie, Kritiker mundtot zu machen aber wie gesagt, die Scham vor der NS-Zeit ist einfach so groß, dass diese Strategie funktioniert – wer lässt sich auch gerne einen Nazi nennen. Und so wird die Linke die öffentliche Meinung weiterhin beherrschen….bis man etwas dagegen tut.

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