Zitat der Woche 06/2012

Wie sagte doch gleich der Philosoph Baruch Spinoza schon im Jahre 1670: Die Tyrannei beginne dort, wo Meinungen zum Verbrechen erklärt würden.

Autor
Hans Heckel
Quelle
Chancen und Möglichkeiten (in der Online-Ausgabe der Preußischen Allgemeinen Zeitung)

Die Worte Spinozas sollte man bedenken, wenn wieder mal von links der Ruf erschallt: „Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen.“ und auf dieser Basis Einschränkungen der Meinungsfreiheit befürwortet werden.

Dabei wirft diese Faschismusparole zwei Dinge in einen Topf, nämlich den Faschismus und faschistische Äußerungen. Es ist ein Unterschied, ob sich jemand verbal zum Faschismus bekennt oder ob er ihn, wie Benito Mussolini, tatsächlich praktiziert.

Und natürlich werfen Leute, die sich diese Parole zu eigen machen, auch noch zwei andere Dinge in einen Topf, nämlich Faschismus und Nationalsozialismus, denn letzteren meinen sie ja eigentlich. Zwar unterscheiden sich Faschismus und Nationalsozialismus deutlich voneinander, aber der Sozialismusbegriff muss nun mal für das angeblich Gute reserviert bleiben.

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