Ein Tier ist ein Mensch ist ein Tier

Nach der feministischen „Bibel in gerechter Sprache“ soll es jetzt auch eine Bibel in „tiergerechter Sprache“ geben. Das fordert jedenfalls die „Tierrechtsorganisation“ PETA. PETA möchte insbesondere, dass in englischen Bibeln auf Tiere mit den geschlechtsspezifischen Pronomen „he“ und „she“ statt dem geschlechtsneutralen „it“ Bezug genommen wird. Arne Hoffmann hat den Vorstoß von PETA in einem jüngst veröffentlichten Artikel thematisiert.

Die Forderung von PETA überrascht mich nicht. Schließlich ist PETA bereits durch ganz andere Sachen aufgefallen. So stellte man schon mal Massentierhaltung auf eine Stufe mit dem Holocaust und veranstaltete öffentliche Entblößung zum Wohl der Tiere. Auch die immer beliebter werdende Strategie, Kinder zur Umerziehung ihrer Eltern einzusetzen, erfreut sich bei PETA einiger Attraktivität.

Interessant ist PETAs Haltung zum Töten von Tieren. Gemäß PETA-Gründerin Ingrid Newkirk will PETA „denjenigen Tieren, die niemand haben will, einen friedlichen und schmerzlosen Tod […] ermöglichen“. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Newkirk Menschen keine speziellen Rechte einräumt, da in ihren Augen Menschen auf einer Stufe mit Ratten stehen. Man kann dann wohl davon ausgehen, dass Newkirk ihre Einstellung zum Töten von Tieren eins zu eins auf Menschen überträgt.

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