Kurze Erdgeschichte?

Beim Thema Schöpfung vs. Evolution taucht immer wieder ein wesentliches Problem auf: Während die gängige Geologie von langen erdgeschichtlichen Zeiträumen spricht, suggeriert die Bibel sehr kurze Zeiträume. Wer Lösungsansätze für dieses Problem sucht, sollte sich zur Regionaltagung München der Studiengemeinschaft Wort und Wissen anmelden. Das Thema dieser Tagung ist nämlich Kurzzeitszenarien in der Geologie. Folgendes steht auf der Tagesordnung:

  1. Schnelle Bildung von Ablagerungsgesteinen
  2. 20 Millionen Jahre fehlen
  3. Der Ausbruch des Mount St. Helens – Ein geologisches Minilabor
  4. Geologische und biblische Zeiträume
  5. Ausführliche Diskussionsrunde

Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird lediglich um eine Spende gebeten. Detaillierte Infos gibt es im zugehörigen Flyer.

Ich habe vor etlichen Jahren einen Vortrag von Richard Wiskin über den Ausbruch des Mount St. Helens gehört, der mich sehr beeindruckt hat. Wiskin berichtete, wie beim Ausbruch dieses Vulkans innerhalb von wenigen Tagen geologische Strukturen entstanden, die denen des Grand Canyon ähneln. Er machte klar, dass es für geologische Phänomene nicht nur eine konsistente Erklärung geben muss. So können z.B. Gesteinsschichten auch dadurch entstehen, dass in noch weichem Material die schwereren Bestandteile nach unten sinken und die leichteren nach oben steigen. Und Einschnitte in Gestein brauchen nicht Jahrmillionen für ihre Entstehung, wenn sich Wasser durch noch weiches Material graben kann. Vor dem Hintergrund solcher Erkenntnisse verspricht die Tagung, spannend zu werden.

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2 Gedanken zu „Kurze Erdgeschichte?

  1. Christoph

    Das kommt also dabei heraus wenn das gewünschte Ergebnis vorher festgelegt ist und man nachträglich versucht es mit Beweisen zu unterfüttern. An und für sich könnte man sich dann auch den Tagesordnungspunkt 5. ersparen….ist ja doch nur Makulatur – für Evangelikale nehme ich jedenfalls an!?

    Antwort
    1. Kokospalme Autor

      Ich habe mir schon gedacht, dass mich mein treuester Kommentator nicht im Stich lassen wird. 🙂

      Wenn man Argumente für kurze Zeiträume hat, warum sollte man sie nicht nennen? Zumindest zeigen solche Sachen wie die schnelle Entstehung von Canyons, dass die gängigen geologischen Erklärungen nicht unbedingt richtig sein müssen. Dass an ihnen trotzdem vehement festgehalten wird, liegt vielleicht daran, dass bei Evolutionisten manchmal „das gewünschte Ergebnis vorher festgelegt ist“.

      Die Leute von Wort und Wissen sind die letzten, die sich nur die ihnen genehmen Fakten heraus suchen und bloße Anhaltspunkte als Beweise verkaufen. Ihre Vermutung zur Diskussionsbereitschaft von Evangelikalen kann also nicht so pauschal richtig sein.

      Antwort

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