Rechtspervertierung

Ein Gericht muss Angeklagte nach ihren Taten beurteilen, nicht nach ihren Motiven oder ihren Lebensverhältnissen. Das ist sowohl rechtsstaatliche als auch christliche Sicht. Heute werden aber gerne alle Richteraugen zugedrückt, wenn ein Angeklagter von zweifelhaften Motivationen getrieben ist oder einen kaputten Lebensstil hat, selbst wenn dies selbst verschuldet ist. Denn schuld sind ja immer die anderen. Der Täter wird zum Opfer erklärt. Wer sich aber aus Verantwortungsbewusstsein heraus staatlichen Übergriffen auf die Privatsphäre entgegenstellt, bekommt übermäßige richterliche Härte zu spüren.

Der Geier hat dieses Problem anhand zweier Fälle exemplarisch dargestellt. Er kommt zu dem Schluss:

Wer säuft, kifft, herumhurt, Schulden macht […] und dabei andere Menschen umbringt, dem gereicht sein Lebensstil vor Gericht zur Entschuldigung. Er darf nach Hause gehen. Wer arbeitet, Steuern zahlt, Kinder aufzieht und diese seinem Gewissen entsprechend zu schützen sucht, findet vor Gericht keine Gnade.

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