Klimakatastrophe war gestern

Nicht nur in Sachen Schulzwang, sondern auch beim Thema Klimawandel hört man jetzt kritische Töne vom Staatsfunk. Vor rund einem Monat brachte 3sat diesen Beitrag:

Es ist schon phänomenal, dass Ansichten, die bis vor kurzem als kranke Ideen von abgedrehten Spinnern galten, jetzt auf einmal im deutschsprachigen Fernsehen geäußert werden. Unverblühmt wird die Existenz globaler Erwärmung in Frage gestellt und Klimawandel als Dogma und Ersatzreligion bezeichnet.

Beachtenswert ist auch der Hinweis auf die verspätete Anbiederung von Kirchenleuten an den Zeitgeist. Leider gibt es dieses Phänomen nicht nur beim Klima. Speziell für die Evangelische Kirche ist es seit langem geradezu ein Markenzeichen.

Schockierdend fand ich den im Beitrag zitierten Eröffnungsfilm der Kopenhagener Klimakonferenz. Dass so etwas als Einstimmung auf eine hochrangige UN-Veranstaltung gezeigt wurde, schlägt dem Fass den Boden aus. Solch einen Film hätte ich eher als Anschauungsmaterial erwartet, wenn im Schulunterricht demonstriert werden soll, wie Propagandamaterialien gezielt Emotionen wecken sollen. In schon penetranter Weise wird hier wieder mal ein Kind missbraucht, um durch Schreien und eine fast erstickende Stimme Beschützergefühle zu wecken.

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2 Gedanken zu „Klimakatastrophe war gestern

  1. Geier

    Ja, der Film mit dem kleinen Mädchen ist ein absolutes Lehrstück demagogischer Propaganda. Wo es keine Argumente gibt, werden Stimmungen eingesetzt, um zu verführen.

    Antwort

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