Im Würgegriff des Feminismus

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ heißt es im Grundgesetz (Art. 3 Abs. 2). Es geht hier um die Gleichbehandlung von Männern und Frauen, genauer gesagt, um deren Gleichbehandlung durch den Staat (Art. 1 Abs. 3 GG). Heutzutage dreht sich aber vieles um Gleichstellung, also den Kampf gegen nahezu alle Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Und da bestehende Unterschiede in der Regel als vorteilhaft für Männer und nachteilig für Frauen gelten, legt insbesondere der Staat eine Frauenfördermaßnahme nach der anderen auf. Leider kommt er mit dieser Bevorzugung von Frauen seiner Pflicht zur Gleichberechtigung gerade nicht nach.

Die Auswüchse der Gleichstellungsmaschinerie macht Eckhard Nickig in einem Blogartikel deutlich. Dort entlarvt er auch typische Diskriminierungsvorwürfe als unhaltbar. Wer allerdings Feminismuskritik lieber auf unterhaltsame Art serviert bekommen möchte, sollte sich diese schöne Satire von Mathias Richling anschauen:

Noch lustiger als Richlings Parodie fand ich allerdings die Artikel Frauenfeindliche ausgrenzung überall stoppen! und Kein chauvinismus auf dem lokus! des „autorinnenkollektivs dr. hilde benjamin“. Ich muss gestehen, dass ich zunächst dachte, das wären ernst gemeinte Äußerungen, die ich da las. Anscheinend sind mir schon genug feministische Verrücktheiten begegnet, um den Gender-Ideologen auch noch den Kampf gegen die „miktionale Diskriminierung“ zuzutrauen.

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12 Gedanken zu „Im Würgegriff des Feminismus

  1. Kokospalme Autor

    Der geringere Gehaltsdurchschnitt von Frauen liegt möglicherweise daran, dass Frauen selbst keine so hohen Gehälter fordern, weil sie umgekehrt dem Unternehmen nicht mit Haut und Haaren zur Verfügung stehen wollen. Meint Jan Fleischhauer und bezieht sich dabei auf eine kürzlich durchgeführte Studie.

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  2. Kokospalme Autor

    Ein griffiger Artikel von Ronald Gläser über Frauen in Chefetagen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Gendermania: Karriere in Teilzeit? Zitat gefällig?

    Die brutale Wahrheit lautet: Frauen müssen sich entscheiden – Kinder oder Karriere? Beides geht nicht. Ich kann das Wort von der „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ nicht mehr hören. […] Familie und Beruf sind ungefähr so gut zu vereinbaren wie Fahrradfahren und Telefonieren oder Pinkeln und dabei ein Bierglas in der Hand halten.

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  3. Kokospalme Autor

    Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass der durchschnittliche Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen in Höhe von 23 % zum größten Teil auf Dinge wie die andere Berufswahl von Frauen zurückzuführen ist. Die Unterschiede bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit liegen maximal bei 8 %. Und für diese 8 % könnte dann auch die oben erwähnte Ursache verantwortlich sein.

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