Zeugen und Aufziehen von Kindern sind die privatesten Teile unseres Daseins. Und sollten es bleiben.
- Autor
- Einar Du Rietz
- Quelle
- Übersetzung des Artikels Crowded? Not really (von dem Blog von CFACT Europe)
Du Rietz macht diese Aussage im Hinblick auf Forderungen nach einer Ein-Kind-Politik à la China oder gar Formen des Genozids aus ökologistischen Motiven. Es gibt aber auch eine andere Gefahr, die die Wichtigkeit der obigen Aussage unterstreicht: die zunehmende Aushöhlung des elterlichen Erziehungsrechts.
Die deutsche Schulpflicht wird schon lange als selbstverständlich angenommen, eine Kindergartenpflicht ist in Deutschland in der Diskussion, in Österreich bereits Realität. Am Horizont dämmert allerdings etwas noch viel drastischeres: Bereits vor über fünf Jahren sprach sich laut der Zeitschrift Geo Wissen „fast jeder zweite Bundesbürger für verpflichtende Erziehungskurse für werdende Eltern“ aus. Damit wäre die Kindererziehung also nicht mehr das natürliche Recht der Eltern, wie es das Grundgesetz bekennt, sondern etwas, für das man erst eine Genehmigung erwerben muss. Der Begriff „Elternführerschein“ trüge dann seinen Namen zu Recht, denn wie beim Autofahren ginge es dann um eine staatliche Lizenz.
Der deutsche Zeitgeist hat während der vergangenen Jahre ein verstärktes Misstrauen gegen Eltern, verbunden mit einem verstärkten Vertrauen in berufsmäßige Kinderbetreuer entwickelt. Forciert wurde das durch das mediale Auskosten von Extremfällen elterlichen Fehlverhaltens, die als Begründung für pauschale staatliche Einmischung dienen sollen. Wehren wir uns gegen die daraus erwachsenden totalitären Bestrebungen!
Der Entwurf für ein Grundsatzprogramm der Partei der Vernunft stellt im Abschnitt Familie u.a. folgendes fest:
Das ist es!
Ich kann nur empfehlen, auch den Rest des Grundsatzprogrammentwurfs durchzulesen. Er ist genial! Die Partei der Vernunft ist die mit Abstand beste Partei Deutschlands.